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Das Meer – Unser Blaues Wunder

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Veranstaltungen, Projekte, Aktionen, Akteure

Nur ökologisch intakte Meere sichern langfristig eine gesunde Ernährung sowie Wachstum und Beschäftigung. Meere und Ozeane stellen grundlegende Faktoren  im globalen Klimageschehen dar, sie sind Quelle für Rohstoffe, Energie, Nahrung und medizinische Wirkstoffe. Außerdem ist eine globalisierte Wirtschaft ohne  effiziente und umweltfreundliche Seeverkehre undenkbar. Saubere und sichere Meere haben zudem wichtige Funktionen für die weiter wachsende Weltbevölkerung. Meereswirtschaft, Meeresforschung, Meerestechnik, Schiffbau, Seeverkehr, Häfen, Küstentourismus, Fischerei und vieles mehr eröffnen in  vielfältiger Weise Möglichkeiten für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung.
Andererseits droht durch unkontrollierte Nutzungen die Zerstörung der Meeresumwelt, sind zahlreiche marine Arten und Lebensräume bereits gefährdet. Die Bundesregierung will gemeinsam mit ihren meerespolitischen Partnern aus den Ländern und Regionen, mit Verbänden, Industrie und Wissenschaft das Thema  Meer in seiner Vielfalt und seinen komplexen Zusammenhängen in eine breitere Öffentlichkeit tragen.
Ein neues kommunikatives Instrument hierfür ist das Logo „Das Meer – Unser Blaues Wunder“, das für Projekte, wie Veranstaltungen und Ausstellungen sowie  andere Aktionen rund um das Thema Meer, eingesetzt werden kann.
Wesentliches Ziel ist es, die öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Meer und seine vielfältigen Zusammenhänge zu erhöhen und das Interesse auf die  Bedeutung der Meere als größten Lebensraum der Erde sowie ihren Einfluss auf die Klimaentwicklung zu lenken, aber auch die Möglichkeiten der nachhaltigen Nutzung der Meeresressourcen sowie die energiepolitischen wie die Beschäftigungspotenziale aufzuzeigen.
Die Einführung der Dachmarke „Das Meer – Unser Blaues Wunder“ erfolgt im Kontext des „Entwicklungsplans Meer“ der Bundesregierung, der seinen inhaltlich‐ strategischen Ansatz daran orientiert, die Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Wirtschaft zu stärken sowie Wachstum und Beschäftigung zu fördern, Nord‐ und Ostsee zu den saubersten und sichersten Meeren zu machen sowie eine Mitverantwortung für globale ökologische Entwicklungen zu übernehmen und die  Anstrengungen gegen den Klimawandel zu unterstützen. Kernelemente der Meerespolitik der Bundesregierung sind etwa der Nationale Masterplan Maritime  Technologien (NMMT) beim Bundeswirtschaftsministerium oder die Umsetzung der Meeresstrategie‐Rahmenrichtlinie (MSRL) beim Bundesumweltministerium.
Der „Entwicklungsplan Meer“ arbeitet sechs Schwerpunkte heraus:

- Die Meere nachhaltig nutzen.
- Meereswissenschaft und ‐forschung stärken, technologische Innovation fördern.
- Meeresumwelt und Klima schützen.
- Sicherheit der Seeverkehre, Schutz der Küstenregionen und der Infrastruktur gewährleisten.
- Lebensqualität in den Küstenregionen optimieren.
- Die Menschen für die Meere und deren Bedeutung für Klima, Umwelt und Wohlstand sensibilisieren.

Vor diesem Hintergrund beteiligt sich die Bundesregierung auf internationaler Ebene u.a. an der Erarbeitung von meerespolitischen Zielen nachhaltiger  Entwicklung im Rahmen der Post‐Rio‐Agenda.
Deutschland wird 2014 erstmals Gastgeber des jährlich stattfindenden „European Maritime Day ‐ Europäischer Tag der Meere“ sein, der am 19./20. Mai 2014 mit  einer internationalen Konferenz in Bremen begangen wird. Bereits am 18. Mai wird in Bremen ein sog. ‚Public Day‘ stattfinden. Im zeitlichen Umfeld dieser  Veranstaltungen sollen möglichst viele Projekte und Aktionen unter der Dachmarke „Das Meer – Unser Blaues Wunder“ präsentiert werden. Es ist aber keinesfalls zwingend, dass Projekte zeitlich und/oder räumlich an den Europäischen Tag der Meere in Bremen angegliedert sind. Der Start erfolgt Anfang 2014 und eine  Weiterführung über 2014 hinaus ist vorgesehen.
Projekte, welche die oben aus dem „Entwicklungsplan Meer“ abgeleiteten Zielsetzungen reflektieren und transportieren, können das gemeinsame Logo „Das Meer  – Unser Blaues Wunder“ erhalten.
Ihre Sichtbarkeit und Bekanntheit wird damit erhöht, sie werden auf der entsprechenden Internetseite des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und  Stadtentwicklung (BMVBS) präsentiert.
Zusammenhänge und Vielfalt der Meere, die es zu schützen und zu nutzen gilt, können so einer breiteren Öffentlichkeit bewusst gemacht werden.
Bisher sind Vorschläge für ca. 50 Projekte beim BMVBS eingegangen. Über die Vorschläge entscheidet das Bundesministerium für Verkehr, Bau und  Stadtentwicklung (BMVBS) zusammen mit einem Beraterkreis. Die Organisation und die Finanzierung der einzelnen Projekte liegen in den Händen der jeweiligen Akteure selbst.


Weitere Projektvorschläge sind willkommen und können unter der Adresse:
meerespolitik@bmvbs.bund.de eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Thema Meerespolitik der Bundesregierung finden Sie auf  http://www.BMVBS.de/Meerespolitik; dort auch der „Entwicklungsplan
Meer – Strategie für eine integrierte deutsche Meerespolitik“.


Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Referat WS 16
meerespolitik@bmvbs.bund.de
www.bmvbs.de/meerespolitik